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Augenoptiker/in EFZ Einzelexemplar

FE1-3115

Beraten, verkaufen, reparieren, informieren: Das sind vier Grundtätigkeiten im Beruf Augenoptiker, Augenoptikerin, der sich zwischen Handwerk und Verkauf ansiedelt. Ein neues Faltblatt stellt diese Fachleute für Fragen von Fehlsichtigkeit und Sehhilfen vor.
Lukas Wunderli ist im 4. Lehrjahr seiner Ausbildung in einer Filiale einer grossen Augenoptikkette in Zürich. Dort feilt, schleift, lötet und poliert er in der Werkstatt. Viele Arbeiten sind Reparaturen von Bügeln und Brillenfassungen. Allerdings beträgt der Anteil, den Augenoptiker und Augenoptikerinnen in der Werkstatt verbringen, nur etwa einen Zehntel des ganzen Aufgabenbereichs. Viel öfter stehen sie im Ladengeschäft, verkaufen Brillengestelle und beraten die Kundschaft bei der Wahl der richtigen Gläser.
Dasselbe gilt für Sandrine Colosov, die ihre Tätigkeit in einem kleinen Brillenfachgeschäft in Martigny ausübt. Auch sie pendelt zwischen Werkstatt und Laden, wobei sie gleichzeitig auch noch Telefonanrufe entgegennehmen muss und dabei manchmal vier Hände brauchen könnte.
Augenoptiker/innen ist ein Beruf, der Kontaktfreude und Diskretion erfordert, aber auch ein Flair für Zahlen, Geschäftssinn, Geduld und eine ruhige Hand. Grundsätzlich kann man sich als aufgebildete Berufsperson gut selbstständig machen, die Konkurrenz ist aber gross, und es empfiehlt sich, sich die notwendige Weiterbildung für die Führung eines eigenen Optikfachgeschäfts anzueignen. Die Berufsleute arbeiten eng mit anderen «Augen-Fachleuten» wie Augenärztinnen oder Othoptisten zusammen, eine oft absolvierte Weiterbildung ist diejenige zum Optometristen, zur Optometristin.

Herausgeber
SDBB
Sprache
Deutsch
Bindeart
Faltblatt
Auflage
1. Auflage 2011
Art.-Nr.
FE1-3115
Preis
CHF 4.00
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