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Rettungssanitäter/in HF Einzelexemplar

FE1-3131

Ein Mann mit einer Knieverletzung, verursacht durch einen Sturz, danach ein problemloser Transport ins Kantonsspital, und zum Schluss ein spezieller Fall: eine ältere Frau, welche sich zwischen Badewanne und Spültrog verkeilt hatte und nur mithilfe des Rettungsdienstes und einem Sanitärinstallateur befreit werden konnte. Vor solchen Herausforderungen stehen diplomierte Rettungssanitäter und Rettungssanitäterinnen.
Mit Hilfe verschiedener Rettungstechniken und medizinischer Massnahmen betreuen sie die Patienten vom Einsatzort bis zur Übergabe an das Spitalpersonal. Die Einsätze erfolgen immer in einem mindestens zweiköpfigen Team und wenn nötig zusammen mit einem Notarzt oder einer Notärztin, der Polizei oder der Feuerwehr. Dabei steht neben der Fachkompetenz auch zwischenmenschliches Gespür im Vordergrund.
Etwas Sinnvolles wollte Marc Blunier leisten. Darum entschloss sich der gelernte Betriebswirtschaftler und Marketingleiter zu seiner Ausbildung zum Rettungssanitäter. Marc Blunier mag das Unvorhergesehene: «Bei Arbeitsbeginn habe ich keine Ahnung, was mich im Laufe des Tages erwartet.» Flexibilität, auch bezüglich der Arbeitszeiten, ist Teil seines Berufs. Denn Rettungssanitäter/innen müssen jederzeit – ob tagsüber oder nachts – einsatzbereit sein.
Valérie Blessig, Rettungssanitäterin in einem Rettungsdienst im Neuenburger Jura, beschreibt im zweiten Porträt, wie wichtig am Unfallort die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten in der Rettungskette ist. «Kürzlich stürzte ein Wanderer ab. Hier boten wir das Notarztteam und einen weiteren Rettungssanitäter sowie die Feuerwehr und die Rega auf, damit sie uns helfen konnten, den Verletzten möglichst rasch in ein Spital zu bringen.» Dabei entscheidet der Rettungssanitäter oder die Rettungssanitäterin über Anzahl und Standort der Personen, die bei der Bergung mithelfen.
Neben drei Laufbahnporträts (es kommen eine Berufsbildnerin und zwei Berufsleute mit speziellen Einsatzschwerpunkten zu Wort) beschreibt das Faltblatt auch die Arbeit in einer der 15 bis 20 Sanitätsnotrufzentralen in der Schweiz. Hier kommen Rettungssanitäter/innen mit langjähriger Berufserfahrung zum Einsatz. Bei dieser Schnittstellenposition sind vor allem Belastbarkeit, aber auch eine ausgesprochene Entscheidungsfreudigkeit im Vordergrund. Denn eine Abfrage soll nicht länger als 60 bis 120 Sekunden dauern.

Herausgeber
SDBB / OdASanté
Sprache
Deutsch
Bindeart
Faltblatt
Auflage
1. Auflage 2010
Umfang
8 Seiten
Art.-Nr.
FE1-3131
Preis
CHF 1.50
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