
Fachpersonen Information und Dokumentation spielen eine Schlüsselrolle in der Erhaltung und Aufbewahrung von Dokumenten aller
Art, in der Vermittlung von Wissen und der Weitergabe von Informationen. Sie sind in der Lage, unterschiedlichen Zielgruppen – Bibliotheksbenutzern, Wissenschaftlerinnen, Journalisten u.a. – Unterlagen, die diese für ihre Aufgaben und Bedürfnisse benötigen, aufzubereiten und zur Verfügung zu stellen. Sie helfen mit, einen Medienbestand aufzubauen, sie ordnen, sortieren, klassifizieren und versehen die Medien mit einer Signatur. Sie arbeiten in Bibliotheken, universitären Instituten, bei privaten und öffentlichen Archiven sowie in Informations- und Dokumentationsabteilungen von grösseren Firmen.
Nach der Revision der Bildungsverordnung hat der ehemalige Beruf Informations- und Dokumentations-Assistent/in einen neuen Namen erhalten und befindet sich zur Zeit in einer Übergangsphase. Die Berufsleute sind in den Bibliotheken und Archiven in einem Konkurrenzverhältnis mit un- und angelernten Mitarbeitenden auf der einen, Universitätsabsolvent/innen z.B. aus den Studiengebieten Geschichte und Recht mit Zusatzausbildungen in Archivistik auf der anderen Seite. Die Berufsverbände unternehmen grosse Anstrengungen, um das Potenzial des Berufs besser zur Geltung zu bringen.
Im neuen Berufsbild-Faltblatt werden eine Lernende in der Stadtbibliothek Luzern sowie ein Fachmann I+D vorgestellt, der beim Internationalen Olympischen Komitee für die Sicherung von Informationen und strategischen Daten zuständig ist. Die Laufbahnporträts vermitteln einen Einblick in den Arbeitsalltag von Berufsleuten in so unterschiedlichen Gebieten wie einem Fotoarchiv, dem Bundesamt für Justiz und dem BIZ Zug.
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